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Johann Lafers Kartoffelknödel
Frische, selbst gemachte Kartoffelknödel schmecken nicht nur zur Weihnachtsgans köstlich. Herrlich fluffig gelingen sie mit dem Rezept von TV-Koch Johann Lafer. Ganz wichtig: Für die optimale Bindung mehlig kochende Kartoffeln verwenden.
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So gelingt es perfekt
Kartoffelknödel
- 900g Kartoffeln, mehlig
- 3 Stück Eigelb
- 75g Speisestärke
- 50g Butter
- 1 TL Salz
- Etwas Muskatnuss
- Etwas Mehl zum Bearbeiten
Kartoffelteig
- Kartoffeln gründlich waschen und in reichlich Wasser weich kochen.
Tipp: Für Knödel immer mehlig kochende Kartoffeln verwenden. Nur sie liefern die gute Bindung. - Kartoffeln heiß schälen und in eine Auflaufform geben. Im Backofen bei 150 Grad (Umluft 130 Grad) 10-15 Minuten ausdämpfen lassen.
- Dann die Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse in eine Schüssel drücken.
- Die Masse noch einmal durch die Kartoffelpresse drücken.
Tipp: Durch das zweimalige Pressen bekommt der Kartoffelteig eine angenehme glatte Konsistenz. - Eigelb leicht verquirlen und zu den Kartoffeln geben.
- Die Speisestärke auf den Kartoffeln und dem Eigelb verteilen.
- Die flüssige Butter einlaufen lassen.
Tipp: Eigelb, Stärke und Butter zügig zu den Kartoffeln geben, damit sie gut von den warmen Kartoffeln aufgenommen werden. - Alles gründlich mischen und mit 1 TL Salz und frisch geriebener Muskatnuss abschmecken.
Knödel kochen
- Den Kartoffelteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einer etwa 5 cm dicken Rolle formen und in 10-12 gleichmäßige Stücke schneiden. Mit angefeuchteten Händen zu runden Knödeln formen.
- Reichlich Salzwasser in einem großen flachen Topf zum Kochen bringen. Die Knödel hineingeben, Hitze reduzieren und 10-12 Minuten ziehen lassen. Wenn die Knödel an der Oberfläche schwimmen, mit einer Schaumkelle herausnehmen.
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Rinderbraten "Sunday Roast"
Beim Schulterscherzel vom Rind läuft jedem Liebhaber österreichischer Rindfleisch-Siedeküche das Wasser im Mund zusammen. Besonders beliebt ist dieses Teilstück wegen des zarten Sehnenbandes, welches das Fleisch mit all seinen köstlichen Begleiterscheinungen durchzieht.
Schon beim Öffnen des Backrohrs ergreift einen der intensive Duft nach Rinderbraten und lässt einen nicht mehr los. Beim Anschnitt gleitet das Messer geradezu durch das zart-saftige Fleisch. In der Nase vereinen sich Röst- und Rindfleischaromen zu einer Symphonie des Wohlgefühls.
Der erste Biss offenbart die ganze Kraft dieses Edelteils. Sanft schmelzend am Gaumen durchflutet das Fleisch die Geschmacksknospen mit einer Mischung aus prickelnden Pfeffernoten sowie dezenten Rotweinanklängen. Die langen Fasern zergehen auf der Zunge. Das Fleisch rund um die zarte Schultersehne verzückt durch sein besonders intensives Rindfleischaroma und den überwältigend cremigen und vielschichtigen Schmelzeffekt, der sich am Gaumen einstellt. Im Abgang überrascht der feine Braten zusätzlich noch mit würzigen Tönen und einer leichten, vitalisierenden Schärfe.
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