Während Beef Short Ribs in den USA zu den Klassikern zählen, die bei keinem BBQ fehlen dürfen, ist dieser geradezu gigantisch anmutende Cut unter hiesigen Grillfans noch nicht so populär. Doch wer einmal in den Genuss gekommen ist, wird auf den außergewöhnlichen Geschmack der zarten Rinderrippen nicht mehr verzichten wollen.
Die besondere Zartheit und das volle Aroma entfaltet sich jedoch durch die richtige Zubereitung – im Falle herkömmlicher Short Ribs bedeutetet das: Langes, langsames Garen bei niedrigen Temperaturen, also „low & slow“, indirektes Grillen, vorzugsweise unter Rauch in einem Smoker.
Das bindegewebsreiche Fleisch braucht viel Zeit, damit sich das Kollagen in butterweich schmelzende Gelatine umwandelt, die den fertigen Beef Short Ribs letztlich ein ganz besonderes Mundgefühl verleiht. Doch bevor eine XXL Rinderrippe in den Smoker wandern kann, um dort für 6-7 Stunden (je nach Beschaffenheit der Rippe und Art von Grill auch länger) vor sich hin zu schmoren, bedarf es noch einiger Vorbereitung.
Allgemein wird empfohlen, am Tag vor der Zubereitung von Short Ribs einen BBQ Rub (Gewürzmischung) in das Fleisch einzumassieren oder mit einer speziellen Marinade zu würzen. Dann kommt die Beef Rib über Nacht in den Kühlschrank, damit die Gewürze auch schön einziehen können.
Am nächsten Tag wird die Rinderrippe dann bei indirekter Hitze gegrillt – für den Garprozess sollten wie bereits erwähnt, je nach der gewählten Grillmethode mindestens 6 bis 7 Stunden eingeplant werden, um die perfekte Konsistenz zu erreichen.
Die herkömmliche Zubereitung richtig guter Short Ribs benötigt also einige Vorbereitungsarbeit, viel Zeit und ein geübtes Händchen beim Grillen.